"Alle Lebewesen wollen glücklich sein. Alle fürchten den Tod. Alle
lieben das Leben. Erkenne dich selbst in Anderen. Wem kannst du dann
wehtun oder Schaden zufügen?" Lord Buddha
Soi Dog Foundation Phuket / Thailand
Soi = Strasse Dog = Hund
Soi Dog Foundation (SDF) ist eine uneigennützige (non-profit)
Organisation ehrenamtlicher Tierschützer und Helfer, die zum Ziel
hat, bessere Lebensbedingungen für herrenlose, streunende Hunde und
Katzen in Thailand zu schaffen, z. Zt. mit Schwerpunkt auf der Insel
Phuket, und die unkontrollierte Vermehrung zu verhindern.
Tierfreunde in vielen Ländern unterstützen SDF bei der Bewältigung
dieser Aufgaben.
Die größte Herausforderung ist jedoch die Arbeit hier vor Ort, die
von vielen freiwilligen Helfern geleistet wird. Menschen, die ihre
Zeit und ihr Geld opfern, um den Tieren zu helfen.
Soi Dog Foundation hat sich zum Ziel gesetzt
• das Leiden der unzähligen herrenlosen Hunde und Katzen durch
Sterilisierungen / Impfungen zu lindern, die Vermehrung einzudämmen,
• kranke und verletzte Tiere zu behandeln,
• hungrige Tiere zu füttern,
• eine bessere, sicherere Umgebung für die Menschen und ihre Tiere
zu schaffen,
• den Menschen und der Gesellschaft im Allgemeinen das
verantwortungsbewusste umgehen mit ihren Hunden und Katzen zu
vermitteln.
Soi Dog Foundation – Rückblick und Ausblick
Soi Dog Foundation (SDF) wurde durch die Initiative der
Niederländerin Margot Park gegründet. Angesteckt von ihrem
Enthusiasmus und Engagement schlossen sich andere Tierschützer auf
Phuket an, von denen wir namentlich drei erwähnen.
In 2002 bekam sie Unterstützung durch die Neuseeländerin Leone
Cosens, die bereits lange Jahre für eine andere
Tierschutzorganisation tätig war. Traurigerweise starb Leone am 26.
Dezember 2004 im Tsunami.
In 2003 übersiedelte der britische Tierschützer John Dalley mit
seiner Frau Gill nach Phuket, er ist heute der 2. Vorsitzende und
Hauptverantwortliche bei SDF.
In 2006 wurde SDF behördlicherseits als Stiftung anerkannt, Herr Dr.
Prasit wurde Präsident. Im gleichen Jahr wurde die Zusammenarbeit
mit der Provinzregierung (Landwirtschaftsbehörde) intensiviert, SDF
übernahm deren Hundeauffangstation in der Nähe des Flughafens und
baute sie zu einem Tierheim (SDF Center) mit eigener kleiner Klinik
aus.
Doch noch mal zurück in das Jahr 2004: infolge des Tsunami gab es
schlagartig ungeheuere Aufgaben für SDF zu bewältigen.
enschen baten um Hilfe für überlebende Tiere, deren Besitzer
umgekommen waren oder die Insel verlassen hatten. Futter musste
organisiert werden (die üblichen Quellen wie Restaurants, Hotels,
Touristen gab es praktisch nicht mehr), Helfer gefunden werden.
Mehr als 50 Tierärzte reisten aus aller Welt auf eigene Kosten an um
zu helfen. In Feldkliniken wurden, auch unter Mithilfe der
Bevölkerung, in den folgenden Monaten fast 1500 Tiere sterilisiert
und medizinisch versorgt, von Baan Nam Khem im Norden bis Ko Phi Phi
im Süden. In Schulen und Tempeln wurden die mobilen Tierkliniken
aufgebaut und dienten gleichzeitig zur „Schulung“ der Menschen, die
auf Dauer mithelfen können, tausende von ungewünschten Hunden und
Katzen zu verhindern.
Und darin liegt die Hauptaufgabe für die Zukunft: die Menschen
aufzufordern, ihre Hunde und Katzen sterilisieren zu lassen und sich
ihrer Tiere – vor allen Dingen der Welpen – nicht durch „wegwerfen“
zu entledigen.
Aber die Zukunft ist nicht rosig, denn:
• es gibt in Thailand keine Regierungsorganisationen zum Schutz der
Tiere, keine Tierschutzvereinigungen, keine Tierheime.
• es gibt keine Gesetze oder rechtliche Handhabe gegen Missbrauch
und Misshandlung von Tieren.
• Vergiftungsaktionen mit Strychnin sind traurige Realität.
Andererseits werden aus religiösen Gründen keine Tiere
eingeschläfert, auch wenn sie im schlimmstmöglichen Zustand sind!
• es besteht große Nachfrage nach Hundefleisch und Katzenfellen, vor
allem in den Nachbarländern Laos, Kambodscha, Vietnam. Unzählige
Tiere werden gefangen und auf grausame Weise geschlachtet.
Soi Dog Foundation - Ausgaben und Einnahmen
Die meisten Spenden kommen aus dem Ausland, aber um das Tierelend
auf der Insel Phuket nachhaltig zu lindern bzw. zu verhindern (was
ganz im Sinne der örtlichen Behörden ist, vor allem in Hinblick auf
den Tourismus!) reichen die derzeitigen Mittel nicht. Die
monatlichen Ausgaben liegen bei ca. € 10.000, die Einnahmen z. Zt.
nur bei ca. € 4.300 .
Seit Oktober 2003 bis Ende Juni 2007 wurden 16.330 Hunde und Katzen
sterilisiert.
Ca. 200 Tiere werden durch SDF pro Monat operiert, das ist auch
weiterhin unbedingt erforderlich um die Population spürbar
einzudämmen.
OP-Kosten: € 16.00 für einen Hund € 12.00 für eine Katze
SDF versorgt ca. 600 Hunde mit Futter und bei Bedarf mit
Medikamenten in ca. 50 Tempeln, und ungezählte an Stränden und in
Strassen, außerdem sehr viele Katzen.
Im SDF Center sind 400+ Hunde. Die Vermittlung in ein neues Zuhause
ist auf Phuket leider schwierig und für jeden adoptierten Hund wird
mindestens ein anderer nachts über den Zaun geworfen (häufig in
einer Plastiktüte verpackt)!
Auch wenn viele Helfer Essensreste in Hotels und Restaurants sammeln
und verteilen, muss Futter gekauft werden.
Trockenfutter-Kosten: pro Monat 2.600 kg = € 1.100
Dies sind nur einige Beispiele für die regelmäßig anfallenden Kosten.
Dazu kommen noch Tierarztkosten, Medikamente, OP-Bedarf, Bezahlung
der fest angestellten thailändischen Mitarbeiter und vieles mehr.
Um die Arbeit effektiv fortsetzen zu können benötigen wir weitere
Spender !
Und so können Sie helfen:

mit einer Tierpatenschaft
ab € 8 monatlich bis € 96 für ein Jahr Komplettversorgung 
mit dem Kauf von Futter
ab € 6 monatlich bis € 72 für ein ganzes Jahr

mit der Übernahme der Kosten für Sterilisierung oder medizinische
Behandlung (€ 12 bzw. € 16)

und wenn Sie mal auf Phuket Urlaub machen sind Sie herzlich
willkommen im SDF Center, sei es als Helfer oder Besucher !
Ihre Fragen beantwortet Christiane Schaffer e-mail:
chris.harry@t-online.de
+49 (0)178-1728114 (Deutschland) +66 (0)87-8875629 (Thailand)